Fehler


Leider ist es in (fast) keiner umfangreicheren Veröffentlichung möglich, alle Fehler auszuschließen.


Sofern es sich um wenige Fehler der Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Wortdoppelungen handelt, bitten wir das zu entschuldigen. Diese halten sich im Rahmen. Zudem sind sie für gewöhnlich nicht relevant für das Verständnis des Textes und werden hier nicht aufgelistet.



Zu den Fehlern in den Fachbüchern:


1. "F.I.T. zur IHK-Prüfung in Recht & Steuern": S. 56. Dort werden drei etwas veraltete Zahlen genannt: 8.354, 52.888 sowie 250.731 €. Jedoch sind alle drei Zahlen nicht prüfungsrelevant. Daher sind auch die korrekten, aktuellen Zahlen unerheblich. Sie wurden inzwischen nur geringfügig erhöht.


2. Der gleiche Fehler findet sich in: "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen: Prüfungsvorbereitung für Industriefachwirte, Technische Fachwirte und Wirtschaftsfachwirte" auf Seite 167.


3. Im Fachbuch "F.I.T. zur IHK-Prüfung in Investition, Finanzierung usw." werden auf den Seiten 41 und 42 die Begriffe "horizontal" und "vertikal" vertauscht. Auf Seite 41 handelt es sich um die "vertikalen Bilanzkennzahlen" und auf der Seite 42 Mitte um die "horizontalen Bilanzkennzahlen".


Diese Fehler wurden in der jeweiligen 2. Auflage der Fachbücher eliminiert.


4. Im Fachbuch "F.I.T. zur IHK-Prüfung in Investition, Finanzierung usw." (1., 2. und 3. Auflage) werden auf der Seite 62 die beiden Formen der stillen Gesellschaft verwechselt. Der korrekte Satz müsste lauten: "Typische stille Gesellschafter sind am Erfolg (Gewinn und ggf. Verlust), atypische stille Gesellschafter sind am Gewinn und Verlust sowie den stillen Reserven beteiligt."


Dieser Fehler wurden in der 4. Auflage korrigiert.


5. Im Fachbuch "F.I.T. zur IHK-Prüfung in Logistik" ist in der Lösung zur Aufgabe 5c der 1. Prüfungssimulation auf Seite 91 ein Rechenfehler. Der Jahresbedarf in Höhe von 750 Paletten ergibt bei 2-Monatsbestellintervall nicht fälschlicherweise 150 Paletten pro Bestellung, sondern nur 125 Paletten. Entsprechend müssen die folgenden Größen korrigiert werden: Lagerkosten = 2.812,50 €, Gesamtkosten = 2.974,50 €. Folglich beträgt der gesamte Kostenvorteil durch die optimale Bestellmenge "nur" noch 1.624,50 €.


Dieser Fehler wurde in der 3. Auflage korrigiert.


6. Im Fachbuch "F.I.T. zur IHK-Prüfung in Recht & Steuern",
3. Auflage: finden sich folgende Fehler:

a) S. 65: In der Tabelle zur Berechnung des zu versteuernden Einkommens bei der KSt muss bei "+ nicht abziehbare Aufwendungen" das Vorzeichen gewechselt werden (also nicht "-" sondern "+").

b) S. 65: Der Freibetrag bei der Gewerbesteuer beträgt bei natürlichen Personen und Personengesellschaften 24.500 € (nicht fälschlicherweise 24.000 €).

c) S. 71: Freibetrag im ErbStG in der Tabelle: Steuerklasse I: "Eltern und Großeltern bei Erwerben von Todes wegen" 100 T€ (also nicht bei Schenkungen).


7. Im Fachbuch "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen",
4. Auflage: finden sich folgende Fehler:

a) S. 186: In der Tabelle zur Berechnung des zu versteuernden Einkommens bei der KSt muss bei "+ nicht abziehbare Aufwendungen" das Vorzeichen gewechselt werden (also nicht "-" sondern "+").

b) S. 192: Freibetrag im ErbStG in der Tabelle: Steuerklasse I: "Eltern und Großeltern bei Erwerben von Todes wegen" 100 T€ (also nicht bei Schenkungen).




Zum Schluss ein lustiges Beispiel aus dem Internet:


Zuvor jedoch ein kleines Beispiel wie es nicht passieren dürfte: Vor kurzem las ich in einem Online-Artikel (eines bekannten Portals), dass die NASA im Jahre 1958 gegründet wurde und seither ein Gesamtetat von 526 Billionen US-Dollar zur Verfügung stand. Laut Artikel seien das pro Jahr durchschnittlich 9.928 Mrd. USD. Alleine das Apollo-Programm (das die Mondreisen durchführte) kostete 23,9 Mrd. USD (in heutigen Preisen ca. 120 Mrd. USD).


Soweit die Zahlen. Es ist aber schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das BIP der USA im Jahr 2016 ca. 18,5 Billionen USD ausmacht. Somit würde mehr als die Hälfte des BIPs mit 9,9 Billionen USD nur für die NASA ausgegeben. Zudem würde das so außerordentlich teure Apollo-Programm mit Flügen zum Mond weniger als den 20.000ten Teil der NASA-Kosten ausmachen. Was wurde mit den anderen 19.999 Teilen gemacht - unbekannte Alpha Centauri-Flüge mit Warp-Antrieb? Oder wurde es tatsächlich von Hollywood gedreht - die Zahlen deuten darauf hin.


Oder: Es handelt sich um einen ultratypischen, extrem peinlichen, aber dennoch sehr häufigen Fehler. In den USA werden unsere Milliarden als Billions und unsere Billionen als Milliards bezeichnet. Somit hat der Autor aus 526 Billion USD in den USA = 526 Billionen USD in Deutschland gemacht, obwohl es eben "nur" 526 Mrd. USD sind. Das Apollo-Programm passt mit den geringeren Preisen dieser Jahrzehnte wieder ins Bild und hatte ca. 25 Prozent des Gesamtbudgets. Ähnliche Kosten dürfte das Space-Shuttle-Programm haben.


Folglich wurde hier ein Fehler mit dem Faktor 1.000 begangen der sich durch den ganzen Artikel zieht und mehrfach auftaucht. Der Autor kann vielleicht sicher im Zahlenraum bis 10 rechnen. Aber größere Dimensionen sind nicht so seines.


Aber jetzt mal weniger überheblich: Ja, Fehler passieren, je länger ein Text und je komplexer und komplizierte er ist, umso wahrscheinlicher.